ALPI RETICHE BIANCO | ZEROVERO

Alpi Retiche Bianco

Indicazione Geografica Tipica

 

Die Herkunft (der Weinberg, die Rebe)

Die besonderer Eigenschaft dieses Weins ist sicherlich die Besonderheit der Trauben, aus denen er erzeugt wird, und die orographische Lage der Weinberge, auf denen sie angebaut werden.

Der Wein ist das Ergebnis der Vinifikation verschiedener weißer Rebsorten: Solaris, Bronner, Johanniter, Souvigner und Muscaris. Es handelt sich ausschließlich um Rebsorten, die von Natur aus resistent sind gegen Krankheiten (Falscher Mehltau, Echte Mehltau, Botrytis…), die bei anderen Rebsorten den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erfordern.

Um die einzelnen Besonderheiten der Sorten bestmöglich zum Ausdruck zu bringen, wurden sie auf unterschhiedlichen Höhenstufen von 450 bis 950 Höhenmetern angebaut, auch rechts vom Adda mit West-/Nord-West-Ausrichtung, auf Drainageböden und vollkommen außerhalb der DOC und DOCG Gebiete.

ZEROVERO ist tatsächlich die Quintessenz einer Produktionsphilosophie: “Vollkommen unbehandelte Rebstöcke und Trauben, keine Pflanzenschutzmittel, kein Kupfer, kein Schwefel” folglich keine Schadstoffablagerungen im Boden, der mit Gras bewachsen ist. Zur Bodenbearbeitung gehören Mahd, Gründüngung und Mulchen.

Ein wahrer Biowein” in jeder Hinsicht.

 

Der Weinkeller, der Wein

So naturbelassen der Weinberg ist, so sorgfältig erfolgt die Weiterverarbeitung im Weinkeller.

Die Trauben werden sofort nach der Lese sanft gestampft, vom Stiel getrennt und sofort der Presse zugeführt, in der eine Linsenmembran nur den Most aus Erst- und leichtem Presssaft gewinnt.  Es folgt ein statisches Kaltdekantieren ohne Sulphite und der anschließende Beginn  der Gärung bei kontrollierter Temperatur.

Danach wird der Most zweigeteilt: ein Teil wird mit sehr geringen Mengen Sulphit versetzt, derder zweite Teil, wird in momentan sehr geringer Menge unter vollständigem Verzicht auf Sulphite weiter verarbeitet und verfeinert.

Beide werden bis zum Sommer nach der Lese zur zur Klärung regelmäßig umgefüllt und dann schließlich in Flaschen abgefüllt.

 

Der Wein mit niedrigem Sulphitgehalt präsentiert sich in strahlendem Goldgelb. An der Nase weist er deutliche terpenhaltige Noten auf, etwas Muskat mit einem Hauch Zitrusfrüchte und Ananas sowie deutlich mineralisch. Der Geschmack ist vollmundig, angenehm fruchtig, stark strukturiert und deutlich mineralisch.

 

Der (momentan nur in begrenzter Menge verfügbare) Wein ohne Sulphite ist ihm sehr ähnlich. Etwas deutlicher ist die goldgelbe Farbe. An der Nase: er entfaltet dieselben Eigenschaften wie sein Zwilling, wenn auch um wenige Augenblicke verzögert, aufgrund der totalen Inertisierung durch das Stickstoffgas beim Abfüllen in Flaschen. Noch überraschender am Gaumen, wo er einen leichten Tanningeschmack beibehält, was übrigens seine lange Haltbarkeit sicherstellt.